Fortgeschrittenenpraktikum Physik

Sie finden das Fortgeschrittenenpraktikum in der Uferstrasse 90. Eine Anfahrtsskizze finden Sie hier

Regularien des Fortgeschrittenenpraktikums

Allgemeines

Jeder Versuch wird von einem Assistenten betreut, welcher den Versuch erklärt und 2 Testate gibt. Die Testate werden auf der FP Webseite festgehalten. Das 1. Testat wird nach Beendigung der Messungen gegeben. Das 2. Testat wird nach Fertigstellung des Protokolles abgegeben. Das Protokoll darf höchstens 2 Monate nach Durchführung des Experiments eingereicht werden, ansonsten muss das Experiment wiederholt oder ein anderes durchgeführt werden.

Auswahl der Versuche

Die Versuche können frei gewählt werden und die Zuteilung auf der Webseite erfolgt durch den Assistenten. Im internen Bereich können die Protokolle hochgeladen werden und es erfolgt die Rückmeldung durch die Assistenten.

Einsatz von KI-Werkzeugen

Die Nutzung generativer KI-Werkzeuge wie ChatGPT, Claude oder Copilot beim Erstellen der Protokolle ist erlaubt, muss aber verantwortungsvoll und transparent erfolgen. KI darf nur eine unterstützende Rolle spielen; die volle Verantwortung über das eingereichte Protokoll muss bei den Studierenden bleiben.

Jeder Einsatz von KI muss wie folgt offengelegt werden:

  • Kennzeichnung im Text: KI-generierte oder KI-unterstützte Passagen werden an der entsprechenden Stelle im Protokoll gekennzeichnet, mit Angabe des verwendeten Werkzeugs und des Datums.
  • KI-Verzeichnis: Am Ende des Protokolls werden alle verwendeten KI-Werkzeuge aufgeführt, mit Name und Version, Anbieter, URL, Datum der Nutzung und Zweck.
  • Nutzungsprotokoll: Die Interaktionen mit KI-Werkzeugen (verwendete Prompts, Zeitpunkt und betroffene Teile der Arbeit) werden festgehalten. Die Assistenten können dieses Nutzungsprotokoll einfordern, um die Angaben zu überprüfen.
  • Eigenständige Autorschaft: Alle Inhalte, einschliesslich Gleichungen, Textstruktur und Argumentation, müssen kritisch geprüft und korrigiert werden. Die Studierenden tragen die volle Verantwortung für das eingereichte Protokoll.

Beispiel für einen Eintrag im KI-Verzeichnis:
Claude, Version Sonnet 4.6, Anthropic: https://claude.ai, Unterstützung bei Textstruktur und sprachlicher Überarbeitung. Output generiert am 15. April 2026.

Ein nicht offengelegter Einsatz von KI kann als Plagiatsversuch bzw. wissenschaftliches Fehlverhalten gewertet werden.

Die vollständigen Richtlinien sind im Merkblatt Use of AI Tools in Student Reports (PDF, Englisch) zusammengefasst. Die offiziellen Richtlinien der Universität Basel finden Sie unter KI in Studium und Lehre.

Fortgeschrittenenpraktikum

(2x4KP)
Das Fortgeschrittenenpraktikum ist Teil des Bachelorstudiums. Es ist an Studenten gerichtet, welche das Anfängerpraktikum abgeschlossen haben. Innerhalb von 2 Semestern sind 8 Versuche durchzuführen. Falls nur ein Semester belegt wird (gilt für Nanowissenschaftler), so sollten 4 Versuche durchgeführt werden.

Testat
Nach Beendigung der Messungen (ca. 2 Wochen): 1. Testat
Nach Fertigstellung des Protokolles (ca. 1 Woche): 2. Testat

Eine Anleitung zum Erstellen des Protokolls ist auf Deutsch und auf Englisch verfügbar. Hinweise zum Einsatz von KI-Werkzeugen finden Sie im Abschnitt Einsatz von KI-Werkzeugen oben. Wissenschaftliche Arbeiten werden meistens mit Hilfe von LaTex verfasst. Das Fortgeschrittenenpraktikum bietet eine sehr gute Gelegenheit sich mit der Funktionsweise und dem Umgang mit LaTex vertraut zu machen. Für Interessierte gibt es eine Latex-Anleitung und eine Beispiel-Tex-Datei zur Erstellung der Protokolle.

Experimentalphysik: Laborpraktikum und Blockkurse

(8KP)
Es werden Experimente im Fortgeschrittenen Praktikum und Blockkurse innerhalb des Institutes für Physik durchgeführt. Diese Veranstaltung richtet sich an Studenten, welche das Fortgeschrittenen Praktikum Stufe I (FP I) absolviert haben. In einem Semester sollten 3 Versuche im Fortgeschrittenen Praktikum durchgeführt werden. Alternativ können auch Blockkurse besucht werden. Weitere Informationen zu den Blockkursen und Experimenten erhalten Sie bei Prof. E. Meyer (3.01)